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Der Unterschied zwischen runderneuerten Reifen und Neureifen Runderneuerte Reifen sind eine kostengünstige Alternative zu Neureifen. Altreifen werden aufgepeppt, indem die alte Lauffläche maschinell abgeschält wird und eine neue Lauffläche durch Vulkanisierung draufgeklebt wird. Durch immer verfeinerte Technologien haben runderneuerte Reifen heutzutage keinen erhöhten Rollwiderstand mehr und sind so sicher wie Neureifen. Trotzdem darf in Deutschland ein Reifen nur einmal runderneuert werden. Bei den PKW-Reifen beträgt der Marktanteil der Runderneuerten höchstens fünf Prozent, während bei den LKW-Reifen die runderneuerten Reifen einen Marktanteil von etwa 40 Prozent haben! Was sind Gürtelreifen? Gürtelreifen sind eigentlich Radialreifen. Im Reifenunterbau liegen in mehreren Lagen gummierte Cordfäden radial, also im rechten Winkel zur Laufrichtung. Dazu kommt eine stabilisierende Gürtellage unterhalb der Lauffläche. Daher auch die volkstümliche Bezeichnung Gürtelreifen. 1948 wurde dieser neue Reifenaufbau auf Anregung von Citroen von Michelin entwickelt. Heutzutage werden nahezu sämtliche PKW-Reifenmarken im Gürtelreifenverfahren hergestellt. Bis in die 80er Jahre hinein waren bei PKWs Diagonalreifen der Standard. Diagonalreifen haben im Aufbau mehrere schräg überkreuzte Karkassenlagen. Heutzutage werden Diagonalreifen nur noch in der Landwirtschaft, im Offroadbereich und bei Rennreifen eingesetzt. Ein Vorteil der Diagonalreifen ist nämlich, dass durch ihre starke Beweglichkeit der Lauffläche ein Selbstreinigungseffekt von Schlamm und Dreck eintritt und die Haftung bei unebenen Böden besser ist. Breitreifen gelten als schick und sicherer, aber stimmt dies wirklich? Der ADAC machte 2007 den Reifentest und fand heraus: Auf trockenem Straßenbelag bieten die Breitreifen die besseren Fahreigenschaften, allerdings verbraucht man durch sie mehr Benzin und hat höhere Fahrgeräusche, außen sowie im Innenraum. Dafür verringert sich der Bremsweg mit wachsender Breite deutlich: Bei 100 km/h kommt ein 185er Reifen nach 41 Metern zum Stehen, der 225er Reifen schon nach 36. Anders bei Schneematsch oder extrem nassen Straßen: Der Breitreifen verwandelt sich zum Surfbrett und es kommt wesentlich schneller zum gefährlichen Aquaplaning! © für diese Texte ascana international |
